Angelausflug Bockhorster See
Angelausflug der Jugendgruppe
Ein absolutes Highlight im diesjährigen Veranstaltungskalender der Jugendgruppe war unser Angelausflug zum Baggersee des ASV Bockhorst vom 27. bis 29. Juni 2025. Insgesamt nahmen zwölf engagierte Jungangler teil, die sich im laufenden Jahr besonders aktiv am Vereinsleben beteiligt hatten.
Am Freitagnachmittag trafen wir uns um 16:00 Uhr am Stockkamp-Stadion in Löningen. Gemeinsam wurden die Angelsachen, Liegen, Zelte und weiteres Gepäck auf die Anhänger verladen. Anschließend machten wir uns voller Vorfreude auf den Weg zum Gewässer.
Nach der Ankunft wurden den Teilnehmern das Wochenendprogramm, das Gewässer, die Mindestmaße sowie das angrenzende, wunderschöne Vereinsheim mit Sanitäranlagen vorgestellt.
Im Anschluss wurden die Angelplätze für die kommenden drei Tage ausgelost. Jeder Jungangler konnte sein Nachtlager aufbauen und die Angelruten vorbereiten. Einige nutzten die Gelegenheit, das Gewässer bereits vorab zu testen.
Für das Wochenende hatten sich die Jugendwarte Marcel Mätze und Holger Eilermann ein abwechslungsreiches Programm überlegt. Die Fänger der drei schwersten Fried- und Raubfische sollten jeweils mit einem wertvollen Präsent ausgezeichnet werden. Für den Samstagnachmittag war zudem ein gemeinsames Hegefischen geplant.
Währenddessen bereiteten die Jugendwarte den Grill vor, sodass sich alle Teilnehmer bei Bratwurst, Steak und Cola für die bevorstehende Nacht stärken konnten. Danach wurden die Ruten ausgelegt – vor allem mit Boilies, Tigernüssen und ähnlichen Ködern, da der Baggersee über einen hervorragenden Karpfenbestand verfügt.
Noch bei Tageslicht, nach gefühlt nur zehn Minuten Angelzeit, meldete sich der erste Bissanzeiger: Malte Knobel konnte einen wunderschönen Spiegelkarpfen von 3 kg landen – ein perfekter Start!
Leider zeigten sich die Fische in der ersten Nacht eher zurückhaltend. Abgesehen von einem kapitalen Aal, gefangen von Max Beintken, blieb es ruhig. Geschlafen hat trotzdem kaum jemand – die Motivation war ungebrochen.
Am frühen Morgen wurde Felix Tristkatis durch das Piepen seines Bissanzeigers geweckt. Nach einem spannenden Drill konnte er einen Spiegelkarpfen von 12 Pfund sicher keschern.
Zum Frühstück um 8:00 Uhr gab es frische Brötchen und Kakao – eine willkommene Stärkung nach der langen Nacht. Dabei wurden die Erlebnisse ausgetauscht und die Strategien für den Tag besprochen. Der Vormittag stand zur freien Verfügung – zum Angeln oder für ein kleines Nickerchen.
Nach einem gemeinsamen Mittagsgrillen stand das Hegefischen auf Weißfisch auf dem Programm. Der See bietet einen hervorragenden Bestand an Rotaugen und Rotfedern, und jeder konnte sich in die Fangbücher eintragen. Eine Pause mit frisch gebackenem Kuchen und kühlen Getränken rundete den gelungenen Nachmittag ab.
Bevorzugte Angelmethoden waren das Angeln mit der Feederrute sowie das Posenangeln mit der Bologneserute. Erfolgreichster Angler war Ben Eilermann, gefolgt von Noel Mätze und Max Beintken. Die drei Gewinner wurden beim Abendessen mit wertvollen Sachpreisen geehrt.
Zum Abendessen gab es leckere Hamburger, die sich alle schmecken ließen. Die Anstrengungen der letzten 24 Stunden machten sich bemerkbar, doch die guten Fangergebnisse motivierten alle, erneut ihre Plätze aufzusuchen.
Der Abend begann mit einigen guten Aalen und einer wunderschönen Schleie, die Max Beintken stolz präsentierte. Die Nacht verlief ansonsten ruhig – bis 5:00 Uhr morgens, als bei Luca Morasch der Bissanzeiger losging. Nach einem intensiven Drill konnte er einen Spiegelkarpfen von über 16 kg landen – ein beeindruckender Fang!
Mit diesem Fang sicherte sich Luca den ersten Platz für den schwersten Friedfisch. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Felix Tristkatis und Malte Knobel.
Den ersten Preis für den schwersten Raubfisch gewann Max Beintken mit seinem Aal aus der ersten Nacht. Noel Mätze belegte mit einem schönen Barsch den zweiten Platz. Da keine weiteren Raubfische gefangen wurden, wurde der dritte Preis unter den übrigen Teilnehmern verlost.
Die Ehrung der erfolgreichsten Angler fand beim Abschlussfrühstück statt. Danach wurden die Sachen gepackt und alle traten müde, aber glücklich die Heimreise an.
Ein besonderer Dank gilt den Jugendwarten des ASV Bockhorst, Jannes Robben und Jan Schröder, die diesen tollen Ausflug ermöglicht und uns das ganze Wochenende über hervorragend unterstützt haben. Das ist nicht selbstverständlich – vielen Dank an euch!
Wir hoffen, dass wir uns gut benommen haben und im nächsten Jahr wiederkommen dürfen.
Die Jugendwarte des FV Löningen
Holger Eilermann und Marcel Mätze