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TOTHOLZ IN GEWÄSSRN

Bedeutung von Totholz in Gewässern

Der Einbau von Totholz in einem Gewässer, wie Reisig, Äste oder Wurzelwerk, bietet viele Vorteile, vor allem auch in Fließgewässern, aber auch z.B. in strukturarmen Baggerseen.
Holzmaterial im Wasser wirkt sich sehr positiv auf die Ökologie eines Gewässers aus. Als Habitate besonders für Jungfische bietet es Jungfischen Schutz vor Prädatoren aus der Luft wie Kormoran oder Fischreiher. Zusätzlich ist der Bereich um das Totholz ein idealer Lebensraum für wirbellose Kleinorganismen, was das Futterangebot für die Fischfauna verbessert. Viele unserer Fischarten wie Barsch und Zander nutzen solche Bereiche außerdem für ihr Laichgeschäft. Sie benötigen diese verästelten Strukturen, um ihre Eier abzulegen. Da besonders die frisch geschlüpften Larven des Zanders sehr lichtempfindlich sind, brauchen sie dunkle, geschützte Bereiche für die erste Lebenszeit.
Auch für viele Amphibien bedeutet Totholz eine Verbesserung des Lebensraumes.

>> HIER << findest du einen Bericht zu einem Baggerseeprojekt des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Potsdam.


Broschüren zum Totholz in Gewässern:

Totholz-bringt-Leben.pdf [586 KB]

Bäche und Flüsse brauchen Totholz [769 KB]




 

Einbringen von Totholz in den Merschsee 




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